Dreharbeiten

Konrads blickfeld 2

Wir wollten eine Animation mit einem realen Hintergrund machen. Für ein Projekt mit einem begrenzten Zeitrahmen erschien uns diese Lösung sehr praktisch, da wir uns nicht damit abhielten den kompletten Hintergrund detailliert zu modellieren und texturieren. Dadurch hatten wir auch einen gänzlich anderen Stiel als die Filme die von Vorgängern gezeigt wurden. Wir wollten uns sehr viel mehr auf die eigentlichen Animationen konzentrieren und ein Projekt machen, das viele bisher gelernte Dinge kombiniert.

So entschieden wir uns, Erfahrung des Films aus dem dritten Semester in dieses Projekt einfließen zu lassen. Für den Dreh standen potentiell zwei Küchen zur Verfügung, sodass wir uns die Küche heraussuchen konnten die einfacher für die Animation und den Dreh war. In der Hochschule liehen wir uns eine Kamera, Licht und den Vorschaumonitor aus. Da der Ton für den fertigen Film später komplett nachbearbeitet wurde, konnten wir ohne Ton filmen.

Bewegte Bilder
Thomas am Fäden Spinnen

Wir hatten einige Szenen, in denen der Ninja mit seiner Umgebung interagiert. Dies waren die Szenen mit der Packung sowie die in der Tasse.
Diese stellten sich als schwierig heraus, da wir uns aus Licht und Reflexionsgründen kaum in der Küche bewegen durften. Trotzdem mussten wir die Gegenstände irgendwie bewegen. Thomas behalf sich mit Tesafilm sowie Fäden und baute Verlängerungen um die Packung zu Fall zu bringen und die Öffnung der Packung zu bewegen. Die Szene, in der die Tasse in Bewegung gebracht wird war komplizierter, sodass Christoph und Thomas gemeinsam die Fäden kontrollierten.

Um einen einigermaßen gleichen Größenunterschied zu haben und auch die Schärfe des Bildes passend abzubilden, behalfen wir uns mit einer kleinen Figur aus Stoff. Diese Stofffigur sollte anfangs auch die Größe des Ninjas darstellen. Am Ende stellte sich der Ninja aber als kleiner heraus. Sonst funktionierten einige Szenen nicht.

Und...

Durch den Größenwechsel war es uns dann allerdings nicht möglich unsere dritte Interaktionsszene umzusetzen. In dieser sollte der Ninja auf einen Schwamm springen und versuchen sich damit zu katapultieren. Technische Probleme hatten wir eigentlich keine, allerdings waren anfangs ein paar Kameraeinstellung nicht ganz korrekt. Ansonsten verliefen die Dreharbeiten sehr entspannt.